Von Hue nach Hoi An
Laut Fahrplan sollte uns eigentlich
eine 2-stündige Busfahrt von Hue nach Hoi An bevorstehen - eigentlich....Aus der
geplanten Ankunftszeit, 16.00 Uhr, wurde dann eben 18.00 Uhr, aber was soll's, solange
man sicher ankommt, sollte man hier keine weiteren Ansprüche stellen.
Dafür erwartete uns erneut ein
super Guesthouse mit Frühstücksbuffet, das wir im Gegensatz zum Pool zu Genüge ausnutzten.
Nach dem ersten Erkundungstrip war uns schnell klar - hier gibt es mehr Schneidereien
als Hunde auf den Straßen. Von Anzügen, über Hemden, bis hin zu Lederschuhen kann
man sich hier alles nach Maß anfertigen lassen. Aber langweilig wie wir eben sind,
kauften wir uns Chucks im Converse-Shop - für weniger als 25€. Achja, und außerdem wollten wir keine Adidasschuhe mit Lacoste-Sohle!
Die weiteren Tage hatten im Grunde
genommen immer denselben Ablauf: Aufstehen, Frühstück, Wasser kaufen, Strand, Abendessen,
Stadtzentrum + Markt. Trotz der Eintönigkeit wurde uns aber nie langweilig. (Zitat
Ebbe: Aaaahhh, endlich Strand! Der blöde Keim hat mich jetzt 2 Monate durch den
Dschungel gescheucht!) Glücklicherweise stolperten wir am zweiten Abend über ein
kleines Lokal, das von einer Familie betrieben wird. Dort probierten wir dann so
ziemlich die gesamte Speisekarte aus, weshalb uns die Großmutter jedesmal mit ihren
Händen über dem Kopf zusammengeschlagen empfing. Etwas abgeschreckt wurden wir dann
aber von einer Ratte, die sich in die Küche schlich, jedoch keine Reaktionen beim
Küchenpersonal auslöste. Am letzten Abend aßen wir woanders....
Während unserer Zeit hier in Hoi
An hatte Thommy auch noch seinen 27. Geburtstag, in den wir ordentlich reinfeierten.
Mit einem Shuttle-Boot wurden wir über den Fluss in eine Bar geschippert, in der
das Bier knapp 30 Cent kostete - gut für den Geldbeutel, schlecht für den Schädel!
Heute Abend geht die Reise mit
dem Sleeping-Bus weiter nach Na Thrang - Abfahrt: 18.30 Uhr, Ankunft: 5.00 Uhr morgens
- voraussichtlich....
Erkenntnisse der letzten Tage:
- die Verkäuferinnen am Strand sind echte Komiker: 'If you don't buy, you break my heart', 'don't be lazy, be crazy', ' Is he ladyboy?', 'I am old, you can be my toyboy!'
- Ratten und Kakerlaken sorgen in der vietnamesischen Küche für das gewisse Etwas
- Auch von vietnamesischem Bier bekommt man Kopfweh
- Südostasien ist ein Kaff - man trifft immer wieder dieselben Leute
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