Von Chiang Mai nach Luang Pra Bang
Die erste Etappe auf unserem Weg
nach Laos war eine Fahrt mit dem Mini-Van nach Chiang Khong. Straßenschilder mit
Tempolimits sind hier anscheinend eher 'Mir-egal-Schilder', aber dafür meisterte
der Fahrer die von den Schlaglöchern vorgezeichneten Slalom-Strecke. Während der
Fahrt konnte man viele Eindrücke von der schönen Landschaft, aber auch von der ziemlich
ärmlichen Landbevölkerung sammeln. Nach einer Nacht in einer wirklich tollen Unterkunft (mit Pool),
ging es am nächsten Morgen Richtung laotische Grenze.
Insgesamt dauerte der Übergang
fast 3 Std, bevor wir dann von einem Tuk-Tuk
zu unserem Boot gebracht wurden, das uns dann die nächsten zwei Tage über den Mekong
ins Landesinnere nach Luang Pra Bang befördern sollte.
Die Bezeichnung 'slow boat' war
definitiv gerechtfertigt, da wir zusammen mit ca 100 weiteren Leuten jeweils knapp
8 Std pro Tag auf dem Boot verbrachten. Die Landschaft war zwar toll, aber nach
einiger Zeit hatte man sich auch satt gesehen. Am Abend des ersten 'Flusstages'
machten wir Zwischenhalt in Pakbeng - kurz gesagt: ein Drecksloch, das nur auf die
dort ankommenden Touris ausgerichtet war und uns sehr misstrauisch bezüglich Laos
stimmte. Begrüßt wurden wir übrigens mit der Frage ”Weed or Opium?“. Die Fahrt
am nächsten Tag war dann auch wieder lang, jedoch sorgten ein paar sturzbetrunkene
Laoten und ein Amerikaner mit seiner Gitarre für Abwechslung.
Sehenswert waren während der gesamten
Fahrt die einzelnen Dörfer am Mekong-Ufer, in denen die vielen ethnischen Minderheiten
von Laos beheimatet sind, und die vielen Tiere, z.B. Elefanten und Kleine Herden
von Wasserbüffeln.
Als wir dann in Luang Pra Bang
endlich angekommen waren, war die Erleichterung schon ziemlich groß bei uns drei.
Nach dem ersten Tag kann man sagen, ein schönes Plätzchen, das auf jeden Fall für
den Aufenthalt in Pak 'fucking' Beng entschädigt. Heute Abend verbrachten wir einen
romantischen 'Dreier' mit Feierabendbierchen am Mekong-Ufer und begutachteten den
Sonnenuntergang - herrlich. Für die nächsten Tage sind zwei Touren zu einem Wasserfall
und Höhlen geplant, bevor es dann weiter nach Hanoi geht.
Aufreger der letzten Tage:
- eine Bewohnerin eines Dorfes am Mekong-Ufer entleert stehend am Bootsanlegeplatz vor allen Passagieren ihre Blase
- eine Laotin knackt an Bord den Weltrekord im Räuspern + Schleim-Hochwürgen (11mal am Stück)
- Tobi-guck-in-die-Luft stürzt in den Gepäckstauraum des Bootes, der sich unter Deck befindet


Und?? Weed oder Opium?
AntwortenLöschenGeht dich gar nix an!!
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